Medizin
Hanf,
(wissenschaftlich "Cannabis") wurde vermutlich schon seit zehntausend Jahren kultiviert. Der früheste Hinweis auf die medizinische Verwendung von Cannabis findet sich in einem Kräuterbuch, das vor 5000 Jahren zur Zeit des chinesischen Kaisers Chen Nung entstand.
Damals wurde Cannabis vor allem bei Malaria, Verstopfung, rheumatischen Schmerzen, Gicht und Frauenkrankheiten empfohlen.
Spätestens seit 2700 v. Chr. und bis in unsere Zeit gehörte Cannabis zu allen Kulturen des mittleren Ostens, Kleinasiens, Indiens, Chinas, Japans, Europas und Afrikas. Hier wurde es bei den verschiedensten Krankheiten eingesetzt.
Gegen Ende des 18 Jh. hielt der Hanf auch Einzug in die schweizerischen Hausapotheken und wurde fester und geschätzter Bestandteil. Liessen sich doch die meisten Krankheiten und Gebrechen wie:
Schmerzen, Geschwüre, Schlaflosigkeit, Geburtswehen, Rheuma, Übelkeit, Muskelkrämpfe, Migräne, Hühneraugen und vieles mehr mit Hanf gut und billig behandeln.
Hanf war auch im schweizerischen Arzneimittelbuch aufgeführt und gehörte zu den wichtigsten Medikamenten der damaligen Zeit.
Im Zuge der amerikanischen Prohibition 1937 gegen den Hanf, angeführt von Harry J. Anslinger, geriet der Hanf immer mehr als:
"Marihuana ist die gewalterzeugendste Droge in der Geschichte der Menschheit" und anderen unbewiesenen Aussagen in Verruf , was sich im Laufe der Zeit leider auch in der Schweiz und Europa auswirkte und zu einer regelrechten "Hanfhetzjagd" ausartete.
Erst 1970 wurde die Forschung im medizinischen Bereich wieder intensiviert und dem Hanf wieder mehr Beachtung geschenkt.
Es entstanden verschiedene Studien die beweisen dass Hanf sehr gute Wirkung hat bei folgenden Krankheiten:
akt. 07.2009
